Zum Inhalt springen
AI ConnectPowered by VELENTIS
KI-generiert2 Min.

Laut Erhebungen von Thoughtworks und Infor: CIOs steuern Arbeitsorganisation, kämpfen aber mit Governance-Lücken

Zwei neue Studien von Thoughtworks und Infor zeigen: CIOs übernehmen vermehrt Personalverantwortung, während Governance-Strukturen hinterherhinken und Haftungsrisiken steigen.

Dieser Beitrag wurde KI-generiert und automatisch veröffentlicht. Einordnung, Kennzeichnung und alle Quellen am Beitragsende.

(KI-generiertes Symbolbild: Gemini / AI Connect)

Im Oktober 2026 veröffentlichte Erhebungen der Technologieberatung Thoughtworks und des Softwareanbieters Infor zeichnen ein deutliches Bild des organisatorischen Wandels in Unternehmen. Die Thoughtworks-Studie stützt sich auf die Aussagen von 3.200 Chief Information Officers in zehn Ländern, darunter 400 Führungskräfte aus Deutschland. Ergänzend dazu befragte das Institut YouGov im Auftrag von Infor 2.111 Entscheidungsträger in den USA, Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Australien, Singapur und Japan. Beide Berichte belegen, dass die Einführung moderner Systeme die Prioritäten in den Führungsetagen grundlegend verschoben hat.

Ein zentrales Resultat der Thoughtworks-Befragung betrifft das veränderte Aufgabenspektrum der IT-Leitung. Ganze 89 Prozent der befragten CIOs gaben an, inzwischen mehr Verantwortung für die Neugestaltung von Arbeitsabläufen, Teamstrukturen und Personalmodellen zu tragen als für die Betreuung der klassischen IT-Infrastruktur. Der Druck, automatisierte Lösungen in den Arbeitsalltag zu integrieren, zwingt Technologieverantwortliche in die Rolle von Organisationsgestaltern. Sie müssen definieren, wie Fachabteilungen Aufgaben umverteilen und welche Qualifikationen künftig gebraucht werden.

Gleichzeitig wächst die organisatorische Überlastung, da die Kontrollmechanismen nicht mit dem operativen Tempo Schritt halten. Bei Thoughtworks konstatierten 88 Prozent der Befragten, dass die praktische Einführung von Algorithmen und Automatisierungstools im Betrieb deutlich schneller voranschreitet, als interne Governance- und Kontrollstrukturen angepasst werden können. Diese Diskrepanz schlägt sich in handfesten Sorgen nieder: In Deutschland befürchten 41,2 Prozent der befragten IT-Chefs eine persönliche oder institutionelle Haftung für Fehlentscheidungen, die aus der unzureichend regulierten Nutzung von Werkzeugen durch Mitarbeiter resultieren.

Die Untersuchung von Infor veranschaulicht zusätzliche Reibungsflächen bei der praktischen Skalierung. Rund 68 Prozent der dort befragten Unternehmen betonten, dass vorgefertigte Standard-KI-Modelle branchen- und unternehmensspezifische Kernprozesse schlichtweg nicht adäquat abbilden können. Allgemeine Sprach- und Assistenzsysteme bieten zwar breite Basisfunktionalitäten, scheitern jedoch regelmäßig an den tief verankerten Besonderheiten unternehmenseigener Daten und Abläufe. Ohne aufwendige Anpassungen bleiben die angestrebten Produktivitätssteigerungen daher oft hinter den Erwartungen zurück.

Darüber hinaus deckt der Infor-Bericht eine ausgeprägte Wahrnehmungskluft innerhalb der Hierarchien auf. Während 70 Prozent der Führungskräfte auf C-Level von messbaren positiven Effekten durch KI auf die Belegschaft berichten, teilen nur 59 Prozent der operativen Abteilungsleiter diese Einschätzung. Neben dieser Bewertungsdifferenz belasten unkalkulierbare Kosten die Skalierungsvorhaben. Bei der Einbindung automatisierter Abläufe in operative Dauer-Workflows nannten Unternehmen vor allem volatile Schnittstellen- und Token-Kosten sowie ungeklärte Rechenschaftspflichten als wesentliche Hürden.

Zusammengenommen verdeutlichen die Erhebungen, dass die Phase unbeschwerter Pilotprojekte beendet ist. Unternehmen stehen vor der Aufgabe, den gestiegenen Einfluss der IT auf die Arbeitswelt mit belastbaren Kontrollmechanismen und transparenter Kostensteuerung in Einklang zu bringen. Solange interne Leitlinien fehlen und Fachbereichsleiter Skepsis gegenüber dem praktischen Nutzen hegen, bleibt die Verankerung neuer Technologien ein risikobehafteter Drahtseilakt für die Verantwortlichen.

Was heißt das für Sie?

Für Führungskräfte und IT-Verantwortliche bedeutet dieser Befund, dass technische Machbarkeit allein nicht mehr ausreicht. Wer automatisierte Werkzeuge in Kernprozessen verankern will, muss verbindliche Governance-Richtlinien definieren und unvorhersehbare Schnittstellenkosten aktiv begrenzen. Ohne klare interne Spielregeln drohen rechtliche Unsicherheiten und wachsende Vorbehalte der operativen Fachbereiche.

Perspektiven

Berichterstattung: 2× Weitere

Dieselbe Geschichte, mehrere Blickwinkel: So rahmen die Quellen das Thema, jeweils mit wörtlichem Zitat.

  • eqs-news.comWeitere

    Der Bericht betont, dass CIOs zunehmend die Neugestaltung von Arbeitsmodellen verantworten, während die Governance-Strukturen mit dem rasanten KI-Einsatz nicht Schritt halten und Verantwortlichkeiten unklar bleiben.

    Originalzitat

    „die Einführung von KI in ihrem Unternehmen schneller erfolgt, als sich Governance-Strukturen anpassen können.“

    eqs-news.com
  • infor.comWeitere

    Infor hebt hervor, dass Unternehmen KI mehr Befugnisse übertragen, die organisatorischen Steuerungsstrukturen und klaren Zuständigkeiten jedoch hinterherhinken und eine Governance-Lücke hinterlassen.

    Originalzitat

    „Businesses are giving AI more authority. The structures built to govern it have not caught up.“

    infor.com

Einordnung der Quellen redaktionell gepflegt (politisches Spektrum nur bei breitem Konsens; Anbieter-Kommunikation ist PR, kein Journalismus). Quellen ohne Etikett sind nicht eingeordnet — wir raten nicht.

Belege

Solide belegt
58/100
  • Laut einer Thoughtworks-Umfrage unter 3.200 CIOs tragen 89 Prozent mehr Verantwortung für Arbeitsabläufe und Personalmodelle als für traditionelle IT-Infrastruktur.

    eine Quelle
  • 88 Prozent der von Thoughtworks befragten CIOs geben an, dass die betriebliche KI-Einführung schneller voranschreitet als interne Governance- und Kontrollstrukturen.

    eine Quelle
  • In Deutschland fürchten 41,2 Prozent der befragten CIOs persönliche oder institutionelle Haftung für Fehler durch unregulierte Mitarbeiter-Nutzung von KI.

    eine Quelle
  • Laut der Infor-Studie betonen 68 Prozent der Unternehmen, dass Standard-KI branchen- und unternehmensspezifische Kernprozesse nicht adäquat abbilden kann.

    belegt
  • Während 70 Prozent der Führungskräfte auf C-Level positive Effekte durch KI wahrnehmen, teilen laut Infor nur 59 Prozent der operativen Abteilungsleiter diese Ansicht.

    eine Quelle

Der Beleg-Score wird berechnet, nicht handgesetzt: aus Vertrauensgrad, Quellenzahl und dem Anteil verifizierter Aussagen.

Quelle & Transparenz

Stand: 07. Oktober 2026

KI-generiertKI-generiert: automatisiert aus geprüften Quellen erstellt und technisch qualitätsgesichert (Quellen-, Zitat- und Zahlenabgleich); keine menschliche Einzelfreigabe vor Veröffentlichung

Quellen
2
Verifizierte Aussagen
1 / 5
Beleg-Score
58Solide belegt

Wollen Sie das umsetzen?

Wir vermitteln Ihnen passende KI-Anbieter aus der DACH-Region, kostenlos und unverbindlich.

Wie geht's weiter?