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Studien von ifo, Bitkom und NBER: Hohe Erwartungen an KI treffen auf zögerliche Umsetzung

Mehrere neue Erhebungen zeigen eine deutliche Kluft zwischen den hohen Produktivitätshoffnungen der Wirtschaft und der tatsächlichen Ausschöpfung von KI-Systemen im betrieblichen Alltag.

Dieser Beitrag wurde KI-generiert und automatisch veröffentlicht. Einordnung, Kennzeichnung und alle Quellen am Beitragsende.

(KI-generiertes Symbolbild: Gemini / AI Connect)

Wirtschaftsforscher und Branchenverbände zeichnen ein vielschichtiges Bild zur Adaption von künstlicher Intelligenz in Unternehmen. Während die strategische Relevanz von Algorithmen und Automatisierungstools im Management unumstritten ist, hinkt die organisatorische Ausschöpfung der Potenziale hinterher. Dies belegen aktuelle Untersuchungen des Münchener ifo Instituts, des Digitalverbands Bitkom sowie eine Erhebung des National Bureau of Economic Research. Über alle Sektoren hinweg herrscht zwar Zuversicht, doch die praktische Umsetzung verlangt tiefere Prozessanpassungen.

Laut einer Untersuchung des ifo Instituts unter der Leitung von Dr. Klaus Wohlrabe erwarten rund 70 Prozent der befragten Unternehmen in Deutschland spürbare Produktivitätsanstiege durch den Einsatz von KI. Über einen Zeithorizont von fünf Jahren rechnen die Betriebe mit durchschnittlichen Zuwächsen zwischen 8 Prozent und 16 Prozent. Wohlrabe betont jedoch, dass diese breite Spanne eine erhebliche Unsicherheit widerspiegelt. Viele Führungskräfte wissen zwar um das theoretische Potenzial, können den konkreten Hebel für ihre eigenen Arbeitsabläufe aber noch schwer quantifizieren.

Die sektoralen Unterschiede fallen dabei beträchtlich aus, wie die Daten des ifo Instituts verdeutlichen. Der Dienstleistungssektor blickt mit prognostizierten Produktivitätsgewinnen zwischen 10,2 Prozent und 20,9 Prozent besonders optimistisch in die Zukunft, gefolgt vom Handel mit 9,1 Prozent bis 23,0 Prozent. In der klassischen Industrie liegen die Erwartungen zwischen 7,8 Prozent und 17,3 Prozent. Das Schlusslicht bildet das Baugewerbe mit einer Spanne von 8,2 Prozent bis 14,8 Prozent, was vor allem an der geringeren Standardisierbarkeit baustellennaher Tätigkeiten liegt.

Diesen Erwartungen steht eine Bitkom-Erhebung unter 602 Unternehmen gegenüber, die den aktuellen Reifegrad in deutschen Betrieben beleuchtet. Zwar stufen 73 Prozent der Betriebe KI als wichtigste Technologie für ihre künftige Wettbewerbsfähigkeit ein, während nur 26 Prozent das Thema als überbewerteten Hype abtun. Gleichzeitig zeigt sich aber ein Defizit bei der praktischen Nutzung: Obwohl inzwischen 57 Prozent der Unternehmen KI-Systeme einsetzen, schöpfen 59 Prozent dieser Anwender die Möglichkeiten nach eigener Einschätzung noch gar nicht aus. Lediglich 3 Prozent sehen sich bereits bei einer starken Nutzung der Potenziale.

Einen empirischen Beleg für die makroökonomischen Effekte liefert ein Working Paper des National Bureau of Economic Research, verfasst von Forschern um A. Bick, A. Blandin und D. Deming. Der Untersuchung zufolge werden mittlerweile zwischen 1 Prozent und 5 Prozent aller betrieblichen Arbeitsstunden durch generative KI unterstützt. Auf Stundenebene führt dies zu einer aggregierten Arbeitszeitersparnis von 1,4 Prozent der gesamten Arbeitszeit. Zudem nutzen 23 Prozent aller erwerbstätigen Befragten entsprechende Tools mindestens wöchentlich, während 9 Prozent täglich damit arbeiten.

Im historischen Vergleich verläuft die betriebliche Verbreitung generativer KI laut dem NBER-Bericht genauso schnell wie der Einzug des Personal Computers und übertrifft das frühe Internet. Die Diskrepanz zwischen den hohen Erwartungen und den noch überschaubaren Zeitgewinnen markiert eine typische Übergangsphase. Für Unternehmen kommt es nun darauf an, Pilotprojekte in skalierbare Workflows zu überführen, Mitarbeiter systematisch zu schulen und interne Richtlinien festzulegen.

Was heißt das für Sie?

Für Entscheider und Fachkräfte bedeutet die Datenlage, dass die Phase des reinen Experimentierens endet. Wer jetzt klare Richtlinien definiert und gezielte Weiterbildungen etabliert, sichert sich messbare Effizienzgewinne gegenüber Wettbewerbern, die KI lediglich oberflächlich integrieren.

Perspektiven

Berichterstattung: 2× EU · 1× Weitere

Dieselbe Geschichte, mehrere Blickwinkel: So rahmen die Quellen das Thema, jeweils mit wörtlichem Zitat.

Einordnung: 1× Verband

  • ifo.deEU

    Das ifo Institut hebt hervor, dass die Mehrheit der deutschen Unternehmen Produktivitätsgewinne durch KI erwartet, weist jedoch zugleich auf bestehende Unsicherheiten bei den tatsächlichen Auswirkungen hin.

    Originalzitat

    „Die Spannbreite zeigt allerdings auch die Unsicherheit der Unternehmen über die genauen Auswirkungen von KI.“

    ifo.de
  • bitkom.orgVerbandEU

    Der Digitalverband Bitkom stellt dar, dass KI als wichtigste Zukunftstechnologie gilt, fordert jedoch, den hohen Erwartungen nun auch strategische und operative Taten folgen zu lassen.

    Originalzitat

    „Wir müssen dieser Erkenntnis jetzt auch Taten folgen lassen.“

    bitkom.org
  • nber.orgWeitere

    Das NBER untersucht die praktische Nutzung in den USA und stellt fest, dass generative KI am Arbeitsplatz historisch schnell Fuß fasst und bereits messbare Produktivitätspotenziale eröffnet.

    Originalzitat

    „This suggests that substantial productivity gains from generative AI are possible.“

    nber.org

Einordnung der Quellen redaktionell gepflegt (politisches Spektrum nur bei breitem Konsens; Anbieter-Kommunikation ist PR, kein Journalismus). Quellen ohne Etikett sind nicht eingeordnet — wir raten nicht.

Belege

Solide belegt
62/100
  • 70 Prozent der befragten deutschen Unternehmen erwarten laut ifo Institut Produktivitätssteigerungen durch KI, wobei über fünf Jahre Zuwächse zwischen 8 Prozent und 16 Prozent prognostiziert werden.

    eine Quelle
  • Im Dienstleistungssektor liegen die Produktivitätserwartungen laut ifo bei 10,2 bis 20,9 Prozent, während das Baugewerbe mit 8,2 bis 14,8 Prozent vorsichtiger kalkuliert.

    eine Quelle
  • Das NBER beziffert die reale Arbeitszeitersparnis durch generative KI auf 1,4 Prozent der gesamten Arbeitszeit, während 9 Prozent der Erwerbstätigen die Werkzeuge täglich nutzen.

    eine Quelle

Der Beleg-Score wird berechnet, nicht handgesetzt: aus Vertrauensgrad, Quellenzahl und dem Anteil verifizierter Aussagen.

Quelle & Transparenz

Stand: 04. Oktober 2026

KI-generiertKI-generiert: automatisiert aus geprüften Quellen erstellt und technisch qualitätsgesichert (Quellen-, Zitat- und Zahlenabgleich); keine menschliche Einzelfreigabe vor Veröffentlichung

Quellen
3
Verifizierte Aussagen
0 / 3
Beleg-Score
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